SINN UND ZWECK
Immer noch 284 Tage und der Rest von heute... (Gott sei Dank.)
Der Gedanke zu diesem Blog kam mir heute Morgen spontan. Ob es das Entsetzen beim eigenen Anblick im Badezimmerspiegel oder der Restalkohol des gestrigen Biergartenbesuchs war - who knows. Wahrscheinlich eine Kombination aus beidem. Als Single hat man den Vorteil, dass der einzige Mensch, der einen Sonntagmorgens ankotzt, man selber ist. Der Nachteil ist, dass sich in dem Moment kaum eine Möglichkeit bietet, das jemanden mitzuteilen.
Das ist - dem Internet sei's gedankt - jetzt anders: Ich werde diese Seite als Plattform nutzen, meine Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten mir verbleibenden Tage festzuhalten. Eine Art Tagebuch, aber für andere einsehbar. So bekommt die Außen- und Nachwelt einen Eindruck davon, wie es ist, seinen Twen-Status aufgeben zu müssen.
Es ist eigentlich wie "Pubertät": Irgendwie erzählen alle davon, aber so richtig nachvollziehen, was in Dir vorgeht, kann niemand. Noch nicht einmal Du selber. Und dann steckst Du plötzlich mitten drin. Nur die Symptome ändern sich: Statt Stimmbruch und Samenerguss gibt's für mich nun Haarausfall und Prostatakrebs. Auch schön.

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